Dass sich ein Bild so oft verkauft bleibt leider eine Ausnahme.
Mein Bestseller hat sich bei ss, ft und is über 13000x verkauft. Was das an Umsatz ist habe ich nie ausgerechnet!
Es dürfte das einzige Bild sein, mit dem ich einen 5-stelligen Betrag erwirtschaftet habe.
Einen 4-stelligen Betrag haben vielleicht ca. 10 Bilder von mir erwirtschaftet.
Bilder verkaufe ich seit 9 Jahren und selbstständig bin ich jetzt seit bald 6 Jahren.
Eine Gewinn-Verlust-Rechnung habe ich noch nie gemacht! Ich habe mich auch immer schon gefragt, was das bringen soll.
Ich erwirtschafte eine gewisse Summe im Monat. DSL-Anschluss und Adobe-Abo habe ich sowieso. Die Kosten für ein Modelshooting kann ich jederzeit an meinen Geldbeutel anpassen, aber 200-300 Euro im Monat kann ich eigentlich immer aufbringen. Eine neue Kamera gibt es auch nur dann, wenn das Geld dafür im Haus ist!
Meine Vorstellung ist einfach: Ich habe vor meiner Selbstständigkeit in einer großen Firma gearbeitet und dafür ein nettes Gehalt bekommen. Heute bin ich selbstständig und erwirtschafte mein Einkommen zu 95% aus den Verkäufen meiner Bilder über das Internet (microstock)! Dadurch erziele ich eine Summe, die ähnlich hoch ist wie mein Gehalt von der Firma damals. Meine Ausgaben sind fast gleich geblieben, also sollte das doch auch zum leben reichen

Wenn man sich mit microstock selbstständig machen möchte muss man sich vorher im klaren sein, wieviel Geld man zum leben benötigt. Das ist von Fall zu Fall verschieden! Dann sollte man sich einen Zeitraum stecken, in dem man diesen Umsatz erzielen möchte. Nach dieser Zeit schaut man wo man steht und entscheidet sich entweder weiter zu machen oder sich wieder einen "anständigen" Job zu suchen! Ganz einfach, oder?
Das schöne an microstock ist doch, dass man es nebenberuflich starten kann und wenn es sich gut entwickelt ein Vollzeitjob draus werden kann.
Jetzt schreibe ich hier fast schon eine Hymne an microstock, obwohl der Thread eigentlich einen negativen Titel trägt
