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Pixelputzer
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Beitragvon Pixelputzer » Mo 1. Dez 2014, 23:23

Ich wollt mal Fragen, ob der Dateiname bei Fotolia oder prinzipell bei den Agenturen irgend eine Rolle spielt.

Ich würde gern bei T-0001, T-0002 bleiben.

Oder ist so etwas besser?
T-0001-Rostwand
T-0002-Tigerbaby
usw.

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magann
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Re: Datei-Name

Beitragvon magann » Di 2. Dez 2014, 08:48

Welchen Vorteil hast du denn von einem abstrakten Dateinamen?
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Bernd54
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Re: Datei-Name

Beitragvon Bernd54 » Di 2. Dez 2014, 09:08

Ich denke nicht, dass der Dateiname eine Rolle spielt, eher schon der Titel. Ich bin mal gebeten worden nicht mehr durchzunummerieren, also Haus1, Haus2, Haus3 usw.
Aber es ist schon richtig, dass nichtssagende Dateinamen Dir auch nicht helfen. Meine Dateien sagen zwar nur aus, wann und mit welcher Kamera ich ein Bild gemacht habe, aber das ist ja schon mal etwas. Bei tausenden von Bildern ist "Rostwand" auch nicht besonders aussagekräftig.
Meine Bilder heißen also JJMM_NNNN-KA . . . 1412_1234-6D
So weiß ich immer, wann ein Bild aufgenommen wurde und in jedem Browser werden meine Bilder chronologisch angezeigt.

Aber letztlich ist das Geschmackssache . . .

Gruß Bernd

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magann
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Re: Datei-Name

Beitragvon magann » Di 2. Dez 2014, 09:31

Der Dateinamen spielt bei Fotolia (denke ich) keine Rolle. Bei anderen Agenturen kann das anders ausschauen! Du musst nur schauen, ob dein Dateinamen mit in der Adresszeile (Browser) vom Vorschaubild auftaucht, oder eben im Dateinamen vom Vorschaubild. Dann kann sein, dass eine Suchmaschine das mit indexiert!
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Re: Datei-Name

Beitragvon Szakaly » Mi 3. Dez 2014, 10:23

Meine Dateien benenne ich JJ-MM-TT-laufende Nummer. Irgendwo hab ich mal gelesen das es nicht ungünstig wäre wenn die Dateinamen nicht länger als 8 Stellen sind - ob's stimmt? Ich weiss es nicht sicher, aber mit meiner Beschreibung hab ich dann genau den Überblick wann die Aufnahmen entstanden ist

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Re: Datei-Name

Beitragvon Pixelputzer » Mi 3. Dez 2014, 12:25

Danke für Eure Antworten.
Bei mir liegt die Sache ein wenig anders, denn ich habe Kamerafotos als auch selbst erstellte Texuren.
Deshalb müsste ich für mich ein System finden um nicht Bilder doppelt zuerstellen oder auch hochzuladen.
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ArminStaudt
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Re: Datei-Name

Beitragvon ArminStaudt » Mi 3. Dez 2014, 13:35

Interessante Frage, mit den Dateinamen in der Browserzeile - Magann. Ich habe mal Stichproben bei den Großen gemacht. Alle Files bekommen idR. doch eine Nummer, File ID und die taucht auch in der Browserzeile auf.
Was 8 Zeichen angeht (eigentlich waren es 7 plus Punkt), ist das noch ein Windowstipp aus der Zeit von Win 97 oder so. Ich denke, was man auch heute noch vermeiden sollte sind Sonderzeichen vor allem Punkt und Slash (., /).

Ich glaube die Dateinamen spielen eher eine Rolle für Deine Arbeit am Rechner. Man sollte unbedingt vermeiden - meine Meinung und Erfahrung - dass man eine Nomenklatur verwendet die in irgendeiner Weise ermöglicht, dass zwei Dateien den selben Namen haben können.
Je nach dem was Du bei Deiner Kamera eingestellt hast, kann es sein, dass bei jeder Formatierung etc. der Kamerakarte der Zähler zurückgesetzt wird...
Man weiß ja nie, wann man welche Files für welche Gelegenheit auch immer einmal in den selben Ordner exportiert oder legt. Außerdem ist es auch bei der Suche im Rechner nicht von Vorteil, wenn man x Files hat, die den selben Namen haben.

Da ich die Files beim Import von der Kamera umbenennen lasse habe ich da folgendes eingestellt (bei LR - geht auch mit Bridge): jjmmtt_stundeminutesekunde_dreistelligelaufendeNummer.Endung
Das sieht dann so aus: 20131225_154340_980.jpg
Die Zeitangaben werden den EXIF-Daten entnommen. So hat man auch volle Kontrolle bei HDR-Aufnahmen oder Serienbildern.
Der Vorteil neben der Einmaligkeit ist auch, egal in welchem Zusammenhang die Dateien in Listen etc. auftauchen, dass sie streng nach der Reihenfolge der Entstehung sortiert werden. Selbst wenn man die laufende Nummer am Ende bei jedem Import auf 001 zurückstellt - ist es eigentlich unmöglich, dass ein doppelter Name dabei heraus kommt.

Spätestens, wenn man mehrere Zehntausend Fotos hat - was bei Digitalfotografie ja nicht so unwahrscheinlich ist - zahlt sich eine solche Methode echt aus.

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Re: Datei-Name

Beitragvon Koljaiczek » Mi 3. Dez 2014, 15:20

Also ich sehe in abstrakten Dateinamen keinen wirklichen Nutzen. Sicher, man verhindert damit, Dateinamen doppelt zu belegen, aber das lässt sich mit einer ansatzweise aussagekräftigen Benennung auch erreichen. Kryptische Dateinamen braucht man eigentlich nicht, wenn man ein gut durchdachtes System hat.

Eine Dateiname, der nur aus Datum Uhrzeit usw. besteht, dürfte auch keinen wirklich praktischen Vorteil bringen, da man mit Lightroom und Co ohnehin nach Aufnahmezeit sortieren kann. (die ja automatisch in den Exif Daten hinterlegt wird).

Welches System man nutzt, hängt ganz von den eigenen Vorlieben und der eigenen Arbeitsweise ab. Sollte an irgendeiner Stelle der Dateinamen indexiert werden, hat man mit kryptischen Dateinamen einen Nachteil.


Da ich oft Bilderserien mit Begriffen in Photoshop erstelle: z.B. ein Knopf auf dem "Start" steht... hab ich mein System so umgebaut, dass ich möglichst schnell merke, ob ich womöglich ein Duplikat erzeuge. Bei kryptischen Dateinamen könnte ich das nur per Keywodsuche ausschließen.... also tippe ich "start" ein und bekomme aber sämtliche Bilder mit dem Keyword und muss schauen, ob darunter ein Bild mit dem Knopf vorhanden ist....

Stattdessen vergebe ich solchen Serien konkrete Namen: z.B. knopfrot_start, knopfrot_stop usw.
Also Serienbildname+enthaltener Text. Bei Bildern ohne Text verfahre ich anders, wichtig ist aber dass bei Serienbildern der Beginn gleich ist.

Vorteil: wenn ich nun neue Varianten des Knopf Bildes machen möchte, suche ich in Bridge einfach nach dem Dateinamen "knopfrot" un bekomme alle Serienbilder in alphabetischer Reihenfolge. Dann siet man sehr schnell ob man den Begriff Start schon hatte... Die Singularität des Bildes ist damit auch gewährleistet. Und wenn man eine andere Bilderserie macht, in der auch ein roter Knopf vorkommt, dann muss man dieser Serie halt einen anderen Seriennamen vergeben, z.B. roterknopf2 o.ä.

Bisher komm ich damit gut klar und bin noch nicht auf Probleme gestoßen. :up: Für Bildserien mit Text, braucht man irgendwie eine schnelle Kontrollmöglichkeit.

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Re: Datei-Name

Beitragvon Bernd54 » Mi 3. Dez 2014, 16:04

Also, Doubletten sind mit den bisher geschilderten Namen auch ausgeschlossen. Aber wenn man beim Speichern immer prüfen muss, ob es die Datei schon gibt, ggf. mit einem extra Browser, verliert man doch ziemlich viel Zeit, denke ich.
Ich hatte aber wohl nur die Hälfte geschrieben: Nachdem ich die RAW-Dateien abgelegt habe in Ordnern mit Namen wie "2014-12-03",der sich in einem Ordner "2014" und dem Unterordner "12-Dezember" befindet, bearbeite ich sie natürlich. Wenn ich sie dann abspeichere als JPG, dann natürlich in einen extra Ordner, den ich nach Kunden oder nach Sujet sortiere.
Für die Stockfotografie habe ich Ordner, die den Städtenamen tragen, in der das Foto gemacht wurde, wenn das für das Bild relevant ist. Bei Landschaft unterscheide ich z. B. "Meer", "Felder", "Wald" etc.
Ansonsten eben nach Inhalt. Wenn ich dann ein Bild suche, finde ich es nach Inhalten sehr schnell. Das Original finde ich über das Datum, das ja im Dateinamen und in der Datei schon kodiert ist, auch sehr schnell.
Ich hatte ja erwähnt, dass ich mir eine Datenbank geschrieben habe, in der ich die Verkäufe festhalte. Da muss ich den Dateinamen allerdings von Hand eingeben, und deshalb habe ich Tag und Stunde, Minute, Sekunde weg gelassen.

Aber jeder soll es machen, wie er will, dieser Thread soll ja wohl nur Tipps geben, wie man es machen kann. Richtig und falsch gibt es da ja wohl nicht.

Gruß Bernd

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ArminStaudt
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Re: Datei-Name

Beitragvon ArminStaudt » Mi 3. Dez 2014, 17:32

Ist ja wohl auch voll logisch, dass man sich da ein System ausdenkt, was zu der jeweiligen Arbeitsweise passt.
Manuelle Benamung kommt bei mir einfach nicht in Frage, weil mir das einfach zu Zeitraubend ist. Der einzige Punkt, wo ich manuell benenne ist, der jeweiliger Ordner in denen ein Shooting abgelegt wird. Ansonsten nutze ich halt intensiv die "Sammlungen" in LR, die dann jeweils eine ganz individuelle Sortierung ermöglichen und mit denen ich zB. auch nachhalte welche Bilder angenommen oder abgelehnt sind etc. Und für die Suche innerhalb von LR oder auch auf dem Rechner über Spotlight komme ich mit den Keywords ja sehr gut zu Recht - die wir ja ohnehin für die Fotos machen müssen.

Ich habe mir so ein kryptisches System entwickelt, weil ich 12 Jahre für einen Verlag gearbeitet habe und dort zT. tausende Dokumente produziert habe, wo die Nomenklatur, auch für deren Datenbank entscheidend war. Da gab es richtige Konferenzen, wo es darum ging für die einzelnen Projekte Nomenklaturen zu entwickeln. War also gaaanz wichtig. Ich habe über die Jahre verschiedenste Systeme ausprobiert und bin dann immer irgendwann an irgendwelche Grenzen gestoßen.
Mit dem hier komme ich jetzt schon seit Jahren zu Recht.


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