seit dem Erscheinen der Nikon Z7, der Canon EOS R und eigendlich schon seit der Sony 7R überlege ich hin und her, ob es sich lohnt, eine Kamera mit hoher Auflösung (ab ca. 30 MP) anzuschaffen.
Abgesehen von spiegellos sehe ich durchaus paar Vorteile für höhere Auflösung, weiß aber nicht, ob die Verkaufszahlen dadurch wirklich steigen würden.
- Z.B. sind bei Fotolia häufig Bilder im Panoramaformat unter den Bestsellern, lange Seite oft um die 10000px. So etwas muss ich bisher mühsam zusammensetzen, mache ich also nur ganz selten.
- Wildvögel fotografiere ich gerne, da wäre es schön, etwas mehr croppen zu können. Allerdings laufen solche Motive eher mäßig.
- Landschaften oder Stadtszenen bei schwierigem Licht an der ISO-Grenze um die Hälfte verkleinern - Bild immer noch groß, aber das Rauschen ist weg.
- Studioaufnahmen in voller Auflösung würden sich für große Plakatwände oder Werbung auf Bussen eignen.
- In die Zukunft geschaut: Der technische Fortschritt bleibt nicht stehen, vielleicht gelten 16 oder auch 24 MP irgendwann als lächerlich klein.
- Naja, der Habenwollen-Effekt spielt auch noch mit

- So hohe Auflösung ist nur bei Vollformat sinnvoll = schwere Objektive
- Riesige Dateien = längere Bearbeitungszeit / längere Uploadzeit
- Der wichtigste Nachteil: teuer, teuer, teuer ...
Die Frage ist, ob so ein System den Mehrpreis im Mikrostockbereich überhaupt wieder einspielen kann.
Manche von euch fotografieren ja mit hochauflösenden Kameras.
Verkaufen sich bei euch große Bilder tatsächlich besser als kleinere mit ähnlichem Motiv?
Liebe Grüße
misunde